MOYU Koreanische Sukkulente COMMUNITY REVIEW | Set MY87041

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MOYU Koreanische Sukkulente COMMUNITY REVIEW | Set MY87041 | 139 Teile | 21 Bauschritte

Dies ist ein Beitrag von unserer Klemmbaustein Korrespondentin Mille Fiori. Werft auch mal einen Blick auf BlueBrixx STAR TREK Shuttle Typ 6 COMMUNITY REVIEW | Set 104182 und CaDA Japanese Tea Shop REVIEW | Set C66010W.

Hintergrundinformation

Inzwischen gibt es etliche kleine Pflanzensets von diversen Herstellern, oft aber auch als Konvolut, also etliche Sets zusammen.

Diese Pflänzchen von MOYU gibt es dagegen einzeln zu kaufen. Sie sind recht ähnlich aufgebaut, dennoch unterscheiden sie sich in Form bzw. der Art und der Farbe der Töpfchen. Moyu nennt diese Serie Immortal Flower . Es gibt insgesamt 12 verschiedene Arten.

Die Pflanztöpfchen haben in der Grundfläche 8 x 8 Noppen, sind also ca. 6,3 cm x 6,3 cm groß. Diese Pflanze incl. Topf ist ca. 10,3 cm hoch. Auf einem der Bilder sieht man den Vergleich zu einem Teiletrenner (nicht im Set enthalten):

Verpackung und Inhalt

Alle Kartons passen auf den ersten Blick schon vom Optischen her zusammen. Verpackt sind sie jeweils in einen Karton mit den Maßen 11 cm (Breite) x 15 cm (Höhe) x 6 cm (Tiefe).

Der Karton ist stabil, die Pflanze erscheint in Hochglanzoptik auf einem strukturierten Untergrund und wird realistisch dargestellt. Kurz: Die Verpackung ist geschenketauglich.

Innen befinden sich eine farbig gedruckte Farbanleitung mit Vorder- und Rückseite, drei Tütchen mit Steinen und ein Aufkleber.

Anleitung und Bauerfahrung

Die Koreanische Sukkulente besteht aus 139 Teilen, gebaut wird in 21 Schritten, das heißt: In jedem Schritt werden im Schnitt 6.6 Teile verbaut.

Die Anleitung ist gut verständlich. Anfänger sollten aufpassen, weil Teile öfter gedreht werden und in Schritt 13 und 16 sollte man achtgeben, dass man die richtig ausgerichteten Slopes verwendet; das fällt aber im Folgeschritt gleich auf.

Die Anleitung ist recht klein, aber noch gut zu sehen. Lediglich beim Aufsetzen der Kleinteile in die “Erde” muss man etwas genauer schauen, wohin die braunen 1x1 Tiles bzw. die 1x1 Plates gehören; das braun ist arg verwaschen. Mit genauem Hinsehen (oder der Lupe) geht es aber 😉

Zuerst wird das Töpfchen mit der “Erde” gebaut, anschließend die Pflanze, die dann nur noch eingesetzt wird und mittels einer Stange im Töpfchen hält.

Zum Schluss wird der Aufkleber aufgebracht, der m.E. hier ganz gut passt. Man kann ihn aber auch weglassen. Einige Kleinteile bleiben nach dem Bau übrig. Es gab weder fehlerhafte noch fehlende Bauteile.

Während des Baus waren zwei Dinge etwas schwierig:

Erstens, das Töpfchen hält erst zusammen, wenn die weißen Tiles aufgesetzt werden. Vorher ist das eine sehr wackelige Angelegenheit. Die Wandteile und die Ecken werden nur hochgebrickt ohne Verbindung zueinander zu haben, und gerade die Ecken hängen nur an einer Noppe. Hier sollte man, entgegen der Anleitung, gleich die Tiles anbringen, um die nötige Stabilität zu erhalten.

Zweitens, bei der Stange muss man etwas testen, wie weit sie auf beiden Seiten herausstehen muss.

Teilequalität

Die Teile sind so wie man es von “Chinaware” erwartet. Haptisch fühlen sie sich etwas hart und kantig an. Verbauen lassen sie sich im Grunde für dieses kleine Set recht gut, die Klemmkraft ist allerdings recht unterschiedlich: Die Kleinteile halten gut und stabil, die großen Teile sind von der Klemmkraft gefühlt(?) eher geringer.

Die Tiles sind etwas verkratzt, was bei der Farbe (hier: weiß) aber sowieso kaum auffällt. Alle anderen Teile sind gut und farbtreu. Die gebaute Pflanze wirkt wie auf der Verpackung, erscheint nur eine kleine Nuance dunkler.

Zielgruppe

Die Immortal Flower sind ein nettes kleines Geschenk. Der Preis liegt im Rahmen dessen, was man für ein typisches Mitbringsel erübrigen kann. Aktuell bekommt man sie für ca. 6 Euro - umgerechnet zahlt man damit bei diesem und auch allen anderen Sets einen Teilepreis von ca. 4,3 Cent. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen.

Ich selbst habe verschiedene Sets für den alljährlichen Arbeits-Adventskalender besorgt - statt Schokolade, die man sowieso genug bekommt. Dadurch, dass man sie einzeln auswählen kann, ist es möglich, sich die schönsten Pflänzchen auszusuchen. Auswahl gibt es genug.

Fazit

Man erhält mit der Koreanische Sukkulente für kleines Geld ein kleines Pflanzentöpfchen aus Noppensteinen, an dem sogar noch etwas Platz für kleine Details war.

Mit dem Bau sollte auch jeder zurechtkommen: Sie ist relativ schnell zusammengebaut, sieht dann sehr nett aus und ist fertig gebaut auch stabil. Als kleines Dekoelement ist sie nicht weiter aufdringlich.

Danke fürs Lesen!