LEGO Postkarte aus Australien REVIEW | Set 40651

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LEGO Postkarte aus Australien REVIEW | Set 40651 | aus 2023 | 191 Teile | Keine Aufkleber | Keine Drucke | Gewicht: 120 g | 54 Bauschritte | 2 Bauabschnitte

Dies ist ein Beitrag von unserer Klemmbaustein Korrespondentin Stonegarden. Werft auch mal einen Blick auf Pantasy Food Street Series REVIEW | Sets 56001 56002 56003 56004 und Pantasy Food Street Series REVIEW | Sets 56005 56006 56007 56008.

Einführung

Wenn ich an Australien denke, dann denke ich zuerst an seine Tierwelt: 9 der 10 giftigsten Tiere leben in Australien. Wie kein anderer Kontinent steht Australien für endlose Weiten und unbesiedelte Gegenden, das sogenannte „Outback“. Das Opernhaus von Sydney ist ebenso weltweitbekannt.

Dennoch haben sich die Macher von LEGO für eine karge Landschaft entschieden, um eine Impression von Australien wiederzugeben. Ob die Umsetzung gelungen ist, schaue ich mir im Folgenden an.

Verpackung, Inhalt und Anleitung

Der Karton der Postkarte aus Australien ist auf der Vorderseite mit einer Abbildung in Originalgröße bedruckt. Auf der Rückseite sind vier vergrößerte Ausschnitte aus dem Set abgebildet und eine gepixelte Weltkarte, auf welcher Australien, der Ort der Postkarte, markiert ist. Eine schöne Ergänzung!

Im Karton befinden sich vier Beutel mit den Klemmbausteinen, eine kleine Anleitung, vier schwarze Platten unverpackt und ein Aufkleberbogen mit vier Aufklebern (in meinem Karton lagen gleich zwei Aufkleberbgen bei).

Die Anleitung ist klar verständlich. Mit Pfeilen wird immer wieder gezeigt, wo das entsprechende Teil hin muss, wenn beispielsweise die Farbe mit der der Platte gleich ist. An einer Stelle (Schritt 34) muss man wiederholt 4 runde Pflanzen anbringen, nachdem im Schritt 33 auch schon 4 angebracht wurden. An dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, dass die Anleitung dies farblich kennzeichnen würde.

Bauerfahrung und Teilequalität

Die Postkarte aus Australien ist sehr schnell aufgebaut. Der Bau ist in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten Abschnitt (Schritt 1- 13) baut man den Hintergrund, was sehr schnell erledigt ist.

Im zweiten Abschnitt (Schritt 14-54) baut man die Bodenplatte und deren Bebauung (Windrad, Schuppen, Baum & Pflanzen). Auch diese ist recht schnell erledigt. Die Bauerfahrung ist also recht kurz, was aber aufgrund der Größe des Sets (191 Teile) auch nicht überrascht.

Die Farben sind sehr stimmig. Wenn man an Australien denkt, denkt man doch häufig an den Ayers Rock. Seine rot-braue Farbe findet sich in dem Set wieder. Der blaue Himmel, mit zwei weißen Wolken und der Baum mit dem Sandgrün lassen weitere Bilder von Australien im Kopf entstehen lassen.

Die Teile sind in einer hervorragenden Qualität wie bei LEGO üblich. Die Farben passen harmonisch zueinander und es gibt keine Farbabweichungen. Dem Set liegen keine Drucke bei, sondern vier Aufkleber. Ohne die Aufkleber wirkt das Set nicht.

Immerhin sind die Aufkleber von guter Qualität: sie passen perfekt auf die Teile und sind eher einen Tick kleiner als größer. Das Schild, welches vor Kängurus warnt, findet sich eben nur in Australien wieder.

Fazit

Die Postkarte aus Australien zeichnet ein gelungenes Farbspiel der im Outback vorfindbaren Farben nach. Mit seiner Schlichtheit gibt es die karge Landschaft Australiens wieder und das Design und die 3D-Ansicht ist durchaus gelungen. Die Proportion sind für den kritischen Betrachter nicht ganz stimmig: auf dem Eukalyptusbaum sitzt ein Gelbhaubenkakadu, welcher größer ist das das vorbeifliegende Flugzeug.

Als Sammelobjekt ist es sicherlich ein begehrtes Set. Als mein erstes Set der CREATOR- Postkarten Serie bin ich noch nicht ganz davon überzeugt: Der Preis (14,99€) ist doch für das, was ich am Ende vor mir habe, sehr hoch. Dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass es seinen Reiz hat, die Postkarten zu sammeln.

Für Menschen mit Bezug zu Australien ist es sicherlich auch reizvoll, die Postkarte aufzustellen. Das Set ist für Kinder ab 7 Jahren. Der Bau ist definitiv für Kinder in diesem Alter machbar, ob das fertige Produkt den Kleinen Freude macht, wage ich aber zu bezweifeln.

Danke fürs Lesen!